Schwulenbars in New York

Schwulenbars in New York - Sugarland

Als Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten ist New York schon lange reizvoll für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender, kurz LGBT+ (Abkürzung für: Lesbian, Gay, Bisexuelle and Transgender). Es wird davon ausgegangen, dass knapp eine halbe Million New Yorker der Szene angehören, was die Gründung zahlreicher Bars und Clubs mit sich führte.

New York wurde lange Zeit als Geburtsstätte der Schwulenbewegung gesehen. Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden viele homosexuelle Männer und Frauen, Transvestiten und Transgender Zuflucht in Gegenden, wie dem Greenwich Village, der Upper West Side und in Harlem. Zu dieser Zeit hatten Schwule keine Rechte und Homosexualität war gesetzlich strafbar. Es gab viele Gesetze, die Homosexuelle diskriminierten, beispielsweise waren viele öffentliche Einrichtungen tabu und es durfte kein Alkohol an Schwule ausgeschenkt werden. Es fanden zudem zahlreiche Polizeirazzien in Schwulenbars statt. 1969 kam es zu einer Reihe von gewaltsamen Aufständen von Homosexuellen, die sogenannten Stonewall Riots.

Die Aufstände begannen im Stonewall Inn, das auch noch heute geöffnet ist (53 Christopher Street). Nach den Unruhen in New York, kam es weltweit zu Aufständen, die die Gleichberechtigung der LGBT-Gemeinschaft forderten. Der jüngste Erfolg für die New Yorker war die Einführung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare im Juni 2011.

Das beliebteste New Yorker Viertel der LGBT-Gemeinschaft ist Chelsea, das zwischen der 23rd Street und 30th Street im Westen von Manhattan liegt. Sie finden hier jede Menge Schwulenbars. Wenn Sie einen exklusiven Geschmack haben, kommen Sie auch auf ihre Kosten: Es gibt schicke Restaurants, hochwertige Geschäfte und bekannte Galerien. Es gibt zwar einen deutlichen Fokus an Angeboten für die LGBT-Gemeinde in Chelsea, aber dennoch finden Sie überall in New York Schwulenbars und Clubs. Hier finden Sie eine Auswahl:

Le Bain

Im 18. Stock des Standard Hotel finden Sie den Club Le Bain. Der Name Le Bain bezieht sich auf den Swimmingpool, der direkt neben dem DJ-Pult ist. Während der Sommermonate kann man im Pool ein wenig planschen. Im Winter dient der Poolbereich als zusätzliche Tanzfläche. Sie haben bei Le Bain eine spektakuläre Sicht über Manhattan und den Hudson River. Bei gutem Wetter sollten Sie im 19. Stockwerk auf der Terrasse einen Cocktail genießen. Donnerstags treffen sich hier die Mode-Trendsetter der LGBT-Gemeinschaft. Männer, Frauen, Homosexuelle, Heterosexuelle… alle sind im Club herzlichst willkommen! Die Getränke sind teuer, die Atmosphäre ist 100 Prozent Manhattan: atemberaubende Aussichten, gut aussehende Leute und tolle DJs.

Schwulenbars in New York - Le Bain TerrasseSchwulenbars in New York - Le Bain Pool

Industry Bar

Wie der Name schon vermuten lässt, war die Industry Bar früher mal eine Industriehalle, die in eine angesagte Bar umgewandelt wurde. Fast täglich gibt es ein anderes Motto in der Industry Bar. So finden unter anderem Drag-Shows, Billiardturniere oder typisch amerikanische Aktivitäten statt (beispielsweise werden gerne Fernsehshows wie Desperate Housewives und RuPaul’s Drag Race gezeigt). Das Publikum ist zwischen zwanzig und Mitte vierzig. Am Wochenende ist die Industry Bar immer sehr gut besucht, fast ausschließlich von Männern und hin und wieder einer „besten Freundin“. Freuen Sie sich, wenn der ganze  Club zu beliebter Popmusik anfängt zu springen. Es gibt zwei Bars, private Sitzecken, einen Billardtisch und ein Podium, auf dem getanzt werden kann. Die Getränkepreise sind okay, die Toiletten eine Katastrophe (gehen Sie lieber noch einmal zu Hause), aber die Stimmung ist immer super.

Barracuda Lounge

Die Barracuda Lounge ist ein echter Klassiker unter den New Yorker Schwulenbars. Sie ist für ihre entspannte Atmosphäre, ihre tollen Drag-Shows und die günstige Getränke bekannt.

In den oben genannten Clubs brauchen Sie in der Regel keinen Eintritt zu bezahlen. Die Clubs schließen für gewöhnlich zwischen 2 und 4 Uhr nachts. Vergessen Sie nicht, immer Ihren Reisepass mitzunehmen, wenn Sie ausgehen und mindestens einen Dollar pro Getränk als Trinkgeld zu geben. Ich wünsche Ihnen viel Spaß!

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