New York impft Touristen

Times Square Naked Cowboy

New York beginnt damit, amerikanische Touristen optional an beliebten Sehenswürdigkeiten der Stadt wie dem Empire State Building und dem Times Square zu impfen. Die kostenlosen Impfstoffe von Johnson & Johnson werden in mobilen Vans geliefert, die an verschiedenen Orten platziert werden. Die Stadt möchte damit eine positive Botschaft aussenden und zeigen, dass New York immer noch ein sicherer und toller Ort ist, an den man gerne kommt. Dieses Projekt deutet darauf hin, dass die Situation in New York gut aussieht, was auch durch andere aktuelle Entwicklungen in der Stadt deutlich wird.

Wie geht es New York?

Im Dezember schrieb ich einen Blog über meine damalige Sicht der Situation im Big Apple. Schon damals war meine Erfahrung, dass es trotz aller Misere auch positive Entwicklungen gab. Das hat sich seither nur fortgesetzt. Ich kann jetzt sagen: „New York geht es gut!“. Natürlich ist COVID-19 hier noch nicht ganz weg, aber alle um mich herum; Freunde, Familie und Geschäftsbeziehungen sind bereits geimpft. Hier kann man sich aussuchen, welche Marke des Impfstoffs man erhält, ich habe den Eindruck, dass dies zur Impfbereitschaft beiträgt. Die Zahl der Infektionen geht also rapide zurück, so dass große Schritte zur Wiedereröffnung der Gesellschaft gemacht werden können.

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New York öffnet sich

Nachdem nun fast alle, die es wollen, geimpft sind, werden die Maßnahmen in rasantem Tempo gelockert. Besonders Mitte März, als die Sportspiele wieder ein Publikum zuließen und das Essen wieder erlaubt war (beides mit begrenzter Kapazität), konnte man spüren, wie die Positivität unter den Menschen zurückkehrte. Der Broadway wird offiziell im September wiedereröffnet, aber einige Shows haben bereits angekündigt, dass sie früher beginnen werden. Mit der Rückkehr von Sport, Kultur und Gastfreundschaft spürt man das Herz von New York wieder schlagen. Die Wiedereröffnung erfolgt schrittweise, schon allein deshalb, weil viele Attraktionen, Shows und Restaurants selbst noch nicht zu 100 % öffnen wollen. Aber schon jetzt ist das Leben im Big Apple viel mehr wie in alten Zeiten. Ich bin überzeugt, dass, auch wenn „100% normal“ offiziell noch nicht erreicht sind, sich New York zu 100% wie sich selbst anfühlen wird.

Spuren der Pandemie

Ich habe zuvor geschrieben, dass es je nach Viertel unterschiedlich ist, inwieweit man die Auswirkungen der Pandemie spürt. Trotz aller positiven Entwicklungen ist dies immer noch der Fall. In der Nähe des Times Square gibt es zum Beispiel immer noch viele leerstehende Gebäude und in den Studentenvierteln ist es immer noch menschenleer. Es wird eine Weile dauern, bis sich das alles wieder normalisiert hat. In meinem vorherigen Blog habe ich auch die vielen Obdachlosen, lauten und notleidenden Menschen auf der Straße erwähnt. In den letzten Wochen habe ich festgestellt, dass dies wieder deutlich abgenommen hat. Die unangenehme Atmosphäre, die dadurch entstehen kann, habe ich nicht mehr erlebt. Während die Narben der Pandemie noch lange sichtbar bleiben werden, erholt sich New York an allen Fronten und wird in den kommenden Monaten die letzten Schritte in Richtung einer normalen Gesellschaft gehen.

New York impft Touristen - Meatpacking District  New York impft Touristen - Times Square Laden

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